Kaum jemand schaut sich zuerst das Pad an. Der Sattel hat die Aufmerksamkeit, das Zaumzeug bekommt die Komplimente. Dabei liegt das Pad dort, wo Pferd und Sattel sich begegnen, und damit mitten in der Verantwortung.
Erst das Pferd, dann das Pad
Bevor Du Dich in Farben und Muster verliebst, lohnt ein ehrlicher Blick auf Dein Pferd: Wie ist der Rücken geformt, wie viel Widerrist ist da, wie eng sitzt der Sattel? Ein Pad kann kleine Unterschiede ausgleichen, einen schlecht passenden Sattel ersetzt es nicht. Im Zweifel lass Deinen Sattel von einem Sattler prüfen.
Dicke und Material
Dünnere Pads, etwa ein halber Zoll, liegen eng am Pferd und eignen sich, wenn der Sattel gut passt und Du viel Kontakt haben möchtest. Ein Zoll Stärke polstert mehr und verteilt Druck großzügiger. Filz ist der Klassiker im Westernbereich, weil er atmet und Feuchtigkeit aufnimmt; Neopren als Rückseite sorgt für Halt und Strapazierfähigkeit. Bei Matrix kannst Du Dir das Pad sogar wie einen Baukasten zusammenstellen: mit tauschbaren Einlagen und optionalen Shims.
Größe und Form
Das Pad sollte rundum ein wenig über den Sattel hinausstehen, damit nichts drückt oder aufliegt. Achte auf eine Aussparung über dem Widerrist, damit Luft zirkulieren kann.
Und danach?
Nach dem Reiten Schweiß und Haare abbürsten, das Pad lüften und trocknen lassen. Dann hast Du lange Freude daran. Stöbere gern durch unsere Pads und such Dir das passende aus.












